Wassergestalt Hansa

Auftraggeber: Regionalverband Ruhr,
Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur
Laufzeit: 2010-2015
Bauvolumen: 960.000 Euro (80% über das Ökologieprogramm Emscher Lippe ÖPEL)

Die ehemalige Kokerei Hansa in Dortmund-Huckarde ist heute ein Industriedenkmal. Durch das Projekt “Wassergestalt Hansa”, offiziell eröffnet im Dezember 2015, ist sie um eine Attraktion reicher.

Besucher können dort nicht nur dem Weg der Kohle, sondern auch dem des Regenwasser folgen. Anhand eines hölzernen Modells im Maßstab 1:1 wird veranschaulicht, wie früher auf der Kokerei Hansa in großem Umfang auf effiziente Weise Wasser gekühlt wurde. Die eindrucksvolle “Verrieselungsanlage” als faszinierendes Wassergespiel kann von den Besuchern selbst in Gang gesetzt werden.

Im Bereich der “weißen Straße” der Kokerei fällt zudem eine ein Meter breite und 345 Meter lange Wasserrinne mit punktueller Bepflanzung und Überquerungsmöglichkeiten als neues Element innerhalb der historischen Anlage ins Auge. Dieser Rinne wird sämtliches anfallendes Regenwasser zugeführt und von dort aus zu den Kühltürmen geleitet, deren weithin stählerne Konstruktionen markant in den Himmel ragen.

Dabei erhalten die historischen Beton-Wasserbecken unterhalb dieser Kühltürme eine neue Funktion. Sie dienen als Sammelbecken für das Regenwasser, das von dort aus unterirdisch zur Emscher gepumpt wird.

  • Wassergestalt Kokerei Hansa
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  • RinneGräser
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Ihr Ansprechpartner

Peter Davids »

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